Gesundheitsreform: MTD-Berufe sind unverzichtbar für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung
Die aktuelle Gesundheitsreform bietet die Chance, die Versorgung von Patient_innen langfristig zu stärken und zukunftsfit zu gestalten. Dafür müssen die Kompetenzen der sieben MTD-Gesundheitsberufe, Biomedizinische Analytik, Diätologie, Ergotherapie, Logopädie, Orthoptik, Physiotherapie und Radiologietechnologie, konsequent genutzt und in die Gesundheitsplanung eingebunden werden.
MTD-Berufe leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag in Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Gesundheitsförderung. Als zentrale Partner einer modernen, interprofessionellen Gesundheitsversorgung tragen sie maßgeblich zur Qualität und Effizienz des Systems bei.
Eine wirksame Patient_innensteuerung und die nachhaltige Entlastung des Gesundheitssystems können jedoch nur gelingen, wenn die MTD-Berufe in der Personalbedarfs- und Versorgungsplanung umfassend berücksichtigt werden.
Ebenso wichtig ist ihre Sichtbarkeit im digitalen Gesundheitssystem. Die MTD-Berufe müssen in der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) sichtbar sein und vollständig im Gesundheitsdiensteanbieter-Index (GDA-Index) erfasst werden. Nur so lassen sich ihre Leistungen transparent darstellen, digitale Prozesse optimieren und die interprofessionelle Zusammenarbeit nachhaltig stärken.
Die Gesundheitsversorgung der Zukunft braucht alle Gesundheitsberufe inklusive der MTD-Berufe als unverzichtbaren Bestandteil einer modernen, patient_innenorientierten Versorgung.
Nachstehend finden Sie die Presseaussendung von MTD-Austria zu diesem wichtigen Thema.
| Dateianhang | Größe |
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| Presseaussendung MTD-Austria | 152.79 KB |