Teamwork Kieferorthopädie - Logopädie: Was, wann, warum

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neuer Termin wird bekanntgegeben
Termin
27. Juni 2020
Zeiten
Sa 09:00 bis 17:00 Uhr
Ort
Hotel Minichmayr
Haratzmüllerstr. 1-3
4400
Steyr
Unterrichtseinheiten
8 Unterrichtseinheiten
Fortbildungspunkte
8 Fortbildungspunkte
Seminarorganisation
Kompetenzzentrum BiWiFo
Zielgruppe
LogopädInnen und KieferorthopädInnen
Kosten
190,-- Euro für Mitglieder eines dem MTD-Dachverband angehörigen Berufsverbandes
380,-- Euro für Nicht-Mitglieder
Teilnehmerzahl
max. 20 Personen
Anmeldeschluss
Voraussetzungen
keine

Jurek-Schick Alexandra

DDr. Silvia M. Silli

Inhalt

Teamwork Kieferorthopädie – Logopädie: was, wann, Warum

Niemand hat heute mehr Zweifel, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachdisziplinen Kieferorthopädie und Logopädie sinnvoll und notwendig ist.
Insbesondere bei der Prävention orofacialer Dysfunktionen, aber auch bei bereits vorhandenen Funktionsstörungen (z. B. OMH, Habits etc.) sowie bei der Sprach- und
Lautbildung ist eine aktive Kooperation beider Disziplinen häufig wünschenswert. Die Kooperation sollte sich nicht nur auf das gegenseitige Überweisen beschränken,
sondern zum Wohle der PatientInnen in Form einer interaktiven Zusammenarbeit stattfinden. PatientInnen mit Funktionsstörungen sollten (neben einer HNO-ärztlichen
Kontrolle) stets vor Beginn einer kieferorthopädischen Therapie logopädisch begutachtet werden. Feedback und Tipps seitens der Logopädie im Hinblick auf konstruktionstechnische Details einer kieferorthopädischen Apparatur machen häufig Sinn, damit beide Disziplinen „an einem Strang ziehen“, aber auch damit die zeitliche
Belastung für die PatientInnen überschaubar bleibt. Ob und wann während bzw. nach einer kieferorthopädischen Therapie zusätzlich auch logopädisches Eingreifen
notwendig ist, sollte individuell in ständigem Austausch zwischen den beiden Fachdisziplinen gemeinsam festgelegt werden.

Welches theoretische Wissen haben die SeminarteilnehmerInnen nach Abschluss des Vortrages erworben:
Die SeminarteilnehmerInnen werden erfahren, welche orofacialen Dysfunktionen es gibt und ob bzw. welchen Einfluss diese auf Zahn- und Kieferfehlstellung haben
können. Zudem erfahren sie, auf welche Art eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachdisziplinen Kieferorthopädie und Logopädie ablaufen sollte.

Welche praktischen Anwendungen können die SeminarteilnehmerInnen nach Abschluss des Vortrages durchführen:

  • Erkennen von orofacialen Dysfunktionen resp. Funktionsstörungen.
  • Konstruktionsdetails (funktions)kieferorthopädischer Apparaturen im Hinblick auf Lippen- und Zungenfunktion. Wie sieht aus logopädischer Sicht die ideale funktionskieferorthopädische Apparatur aus, was geht gar nicht.
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