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Aktuelles

  • 12 März 2020

    Covid-19 NEWS

    Covid-19   ***NEWS***NEWS***NEWS***   07.04.2020    15:30 Handlungsempfehlungen behalten Gültigkeit Durch die von der Bundesregierung nach Ostern in Aussicht gestellten Lockerungen verändert sich ...
  • 03 Februar 2020

    Gratulation zum goldenen Ehrenzeichen

    03.02.2020 Herr Univ.Prof. DDr. Wolfgang Bigenzahn, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten, Stimm- und Sprachstörungen (Phoniatrie), wurde Ende 2019 von Frau Landeshauptmann Johanna Mikl-Leitner mi...
  • 30 Januar 2020

    16. Feriencamp für stotternde Kinder und Jugendliche

    30.01.2020 Liebe Patientinnen und Patienten, wir erlauben uns auf das 16. Feriencamp für stotternde Kinder und Jugendliche hinzuweisen. Die Einladung finden Sie hier und unter folgendem Link finden...
  • 27 Januar 2020

    9. Tag der Gesundheitsberufe - ABGESAGT!!!

    16.03.2020 Liebe Kolleginnen und Kollegen, der 9. Tag der Gesundheitsberufe  am 02. April 2020 wurde aufgrund der aktuellen Covid-19 Situation abgesagt! 
  • 13 November 2019

    MTD IN DER PRIMÄRVERSORGUNG – 7. PHC PORTRAIT

    13.11.2019 MTD-Berufe sind essentieller Teil des Teams! Das Arbeiten in einer Primärversorgungseinheit stellt für die Berufsangehörigen der sieben medizinisch-technischen Dienste eine attraktive Mög...

Covid-19   ***NEWS***NEWS***NEWS***

 

07.04.2020    15:30

Handlungsempfehlungen behalten Gültigkeit

Durch die von der Bundesregierung nach Ostern in Aussicht gestellten Lockerungen verändert sich für die niedergelassenen Logopäd_innen bis auf Weiteres nichts. Nach wie vor gelten die strengen Regelungen und Handlungsempfehlungen.

Wir sind weiterhin rund um die Uhr für Sie in Kontakt mit sämtlichen Steakholdern wie Bundesministerien, WKO, ÖGK und weiteren Sozialversicherungsträgern. Sobald wir verbindliche Auskünfte erhalten informieren wir Sie umgehend.

 

07.04.2020    15:00

Schutzmaterial in Aussicht

Die Schutzmaterialversorgung des Bundes greift nun auch im niedergelassenen Bereich und auch wir Logopäd_innen bekommen in den nächsten Tagen von der ÖGK und dem ÖRK (österr. Rotes Kreuz) Schutzmaterial zur Verfügung gestellt. Es handelt sich bei der ersten geplanten Zustellung vorerst um einige wenige Handschuhe, Schutzanzüge (Overalls) und Desinfektionsmittel. Wir stehen in engem Austausch mit der ÖGK, dem Sozialministerium und dem Roten Kreuz und weitere Lieferungen sind uns in Aussicht gestellt worden. Wenn Sie entsprechendes Schutzmaterial benötigen, füllen Sie bitte beigefügtes Antragsformular aus. Wir schicken die zur Verfügung gestellten Materialien nach Einlangen (Reihung) der Anträge umgehend und kostenfrei weiter.

Die uns seit zwei Wochen versprochenen FPP2 Schutzmasken sind leider noch immer nicht verfügbar - alle Anträge, die bis dato dafür gestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit.

 

06.04.2020    17:45

Logopädische Berufsausübung und Kinderbetreuung

Sollte die Betreuungseinrichtung Ihrer eigenen Kinder für die Notwendigkeit der Betreuung ein Schreiben verlangen, so finden Sie dieses im Mitgliederbereich unter FREIBERUFLICHKEIT/DOWNLOADS.

 

06.04.2020    17:20

Härtefall-Fonds Phase 2 startet nach Ostern!

 

03.04.2020    11:15

Geprüfte telelogopädische Software

Die Firma CASC - full service agentur GmbH hat in unserem Auftrag das Produkt CLICKDOC/CGM ELVI Videotelefonie unter anderem in Bezug auf die Patient_innendatensicherheit (DSGVO) geprüft und für ausreichend Schutz bietend befunden. Aktuell ist dieses Programm kostenfrei.

https://www.cgm.com/at/corona_2/kostenlose_clickdoc_videosprechstunde.de.jsp

Das deutsche Unternehmen ist Gesundheitsdienstleister und bemüht ausreichende Schutz- und Sicherheitsniveaus in der Datenverarbeitung zu gewährleisten.

Nicht sicher erscheinen die Instanzen: Whiteboard, Desktop-Sharing und Chats, da es hier zu einer Datenweitergabe und Speicherung von Gesundheitsdaten durch den Anbieter kommen kann.

Der gesamte Prüfbericht liegt uns vor.

 

01.04.2020    18:15

Wir sind in Kontakt! Information vom Bundesministerium für Digitalisierung an Gaby Jaksch (Präsidentin MTD-Austria) zum Härtefallfonds

 

31.03.2020    20:10

Nachbesserung Härtefallfonds

Gemeinsam mit Ergotherapie Austria, Physio Austria und Diätologie Austria ergeht ein Schreiben an die zuständigen Ministerien sowie den Bundes- und Vizekankler. Damit machen wir auf die speziellen Situationen vieler unserer Kolleg_innen aufmerksam, die aufgrund der derzeitigen Kriterien keine Berücksichtigung im Härtefallfonds finden.

 

31.03.2020    20:00

Positive Nachrichten aus dem Bundesministerium hinsichtlich telemedizischer Maßnahmen

Die ÖGK hat bereits am 23.03.2020 veröffentlicht: ..."Telemedizinische Krankenbehandlung (Skype, Videokonferenz, Telefon) können soweit sie notwendig und aufgrund des Krankheitsbildes möglich sind, wie eine in der Ordination erbrachte Leistung abgerechnet werden. Diese Regelung gilt für Ärzte, Hebammen, Psychotherapeuten, Psychologen und Logopäden."

Bzgl. der bis dato ausgesprochenen telemedizinischen Leistungseinschränkungen sind wir in permanentem Austausch mit den Sozialversicherungsträgern und erwarten eine positive Entscheidung.

 

31.03.2020    19:40

Mietreduktion

Sollten Sie ein Unterstützungsschreiben zur Mietreduktion für Ihre_n Vermieter_in benötigen, finden Sie dieses auf unseren internen Seiten unter FREIBERUFLICHKEIT/DOWNLOADS.
(In Kooperation mit Physio Austria, Ergotherapie Austria und Diätologie Austria)

 

31.03.2020    17:00

Handlungsempfehlungen für niedergelassene Gesundheitsberufe des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Textauszug: Bei angestellten Gesundheitsberufen und beim Einsatz von Dienstnehmern/Dienstnehmerinnen sind immer auch die arbeitnehmerschutzrechtlichen Vorschriften zu beachten!

 

30.03.2020    17:30

Weitere Informationen zum Antrag Härtefonds

Sollten Sie für den Antrag Ihre GLN bzw. KUR- Nummer suchen, finden Sie diese unter: www.ersb.gv.at. Bitte klicken Sie auf "Beauskunftung", dann wählen Sie "Funktionsträger" und geben Sie Ihren Namen ein. In diesem PDF finden Sie die ORDNUNGSNUMMER/SEKUNDÄR ID (ist unserer Recherche zufolge die GLN) und gleich darunter die KENNZIFFER DES UNTERNEHMENSREGISTERS (KUR).

Wir können Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich sagen, warum nicht alle Anträge mit einer GLN bzw. KUR Nummer versehen werden müssen und warum nicht alle Kolleg_innen im "ersb-Register" eingetragen sind.

Die offizielle Auskunft der WKO an logopädieaustria heute Mittag war, dass "Neue Selbständige" keine dieser beiden Nummer im Antrag eingeben müssen. Warum es momentan zu unterschiedlichen Informationen kommt, können wir derzeit noch nicht beantworten. Wir sind um rasche Aufklärung bemüht.

      Zusatz 31.03.2020    19:10

Auszug des Antwortschreibens von "Statistik Austria": ..."Sollten Ihre Kolleginnen und Kollegen im Ergänzungsregister sonstiger Betroffener (ERSB) und damit auch im Unternehmensregister für Zwecke der Verwaltung noch nicht erfasst sein, dann können Sie sich entweder an die Stammzahlenregisterbehörde des Ergänzungsregisters (Link zur Information für Antrag auf Eintragung: https://www.bmdw.gv.at/Ministerium/DasBMDW/Stammzahlenregisterbehoerde/Ergaenzungsregister/Ergaenzungsregister-fuer-sonstige-Betroffene-.html) oder an Ihr zuständiges Finanzamt mit der Bitte um Eintragung wenden.

 

30.03.2020    13:15

Nach Auskunft der WKÖ haben wir nun folgende Infos bzgl. der Antragstellung für den Härtefonds

Da Logopäd_innen keine KUR (Kennziffer des Unternehmensregisters) und keine GLN (Standortidentifikation des Unternehmens) haben, weil logopädische freiberufliche Berufsausübung kein Gewerbe ist, sind diese Felder nicht anzuklicken. Um einen Antrag stellen zu können ist es nur mehr nötig den Button Ein-Personen-Unternehmer inkl. Neuer Selbstständiger anzuklicken. Auch wenn einzelne Berufsgruppen als Beispiele angeführt sind, so sind alle Neuen Selbständigen gemeint.

Wenn es beim Ausfüllen Unklarheiten oder Fragen gibt, dann finden Sie auf der Härtefall-Fonds Seite der WKO den Button „Online-Anfrage senden“ – hier erreichen Sie Mitarbeiter_innen, die Ihnen entsprechende Auskünfte erteilen, da sich auch bei der WKÖ laufend Änderungen ergeben.

 

30.03.2020    13:10

Informationen zu: Empfehlung zum Umgang mit SARS-CoV-2 Kategorie I Kontaktpersonen –bei versorgungskritischem Gesundheits- und Schlüsselpersonal

 

30.03.2020    13:05

Informationen zur Behördlichen Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen

 

27.03.2020    17:50

FFP2 Schutzmaske zur logopädischen Behandlung von Hochrisikopatient_innen

Die ÖGK sendet uns in den nächsten zwei Tagen ein kleines Kontingent an FFP2-Schutzmasken und betraut uns mit der bundesweiten Verteilung dieser an die niedergelassenen Logopäd_innen. Aufgrund der geringen Stückzahl, die uns derzeit zur Verfügung gestellt wird, wird eine Triagierung vorgenommen. Näheres entnehmen Sie aus dem Begleitbrief.

Die korrekte Kontaktadresse für den Antrag lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Begleitsbrief für FFP2- Schutzmaske

Antragsformular

 

27.03.2020    16:40

Hier finden Sie die Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) Information für niedergelassene Gesundheitsberufe des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

 

26.03.2020    19:30

Antragstellung für den Härtefonds startet ab morgen!

Ab morgen (unseren jetzigen Informationen zufolge) können Anträge für Zahlungen aus dem Härtefonds auf der Webseite der österreichischen Wirtschaftskammer gestellt werden. Die Förderhöhe und das Antragsprocedere werden von der WKÖ dann zur Verfügung gestellt, wenn die genauen Regelungen und Förderbedingungen vorliegen.

https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html?shorturl=wkoat_haertefall-fonds

 

26.03.2020    16:30

SVS: Aussetzung der Bewilligungspflicht logopädischer Therapie nicht angedacht

Antwortschreiben an logopädieaustria: "Zu Ihrer Anfrage vom 23.03.2020 teilt die SVS mit, dass eine Aussetzung der Bewilligungspflicht derzeit nicht angedacht ist. Die Bewilligung kann einfach und sicher von den Kunden per App oder Portal eingebracht werden. Die Logopädinnen und Logopäden können auch das Fax nutzen. Es ist also keine persönliche Vorsprache notwendig."

 

26.03.2020    15:25

Antwortschreiben der Wirtschaftskammer an MTD-Austria

Aus dem Schreiben der WKÖ an MTD-Austria Präsidentin Frau Gabriele Jaksch geht hervor, dass...

"die Arbeiten am Härtefall-Fonds voranschreiten. Die Bundesregierung hat angekündigt, bis Ende dieser Woche die Förderrichtlinien fertigzustellen.
Als Wirtschaftskammer werden wir in weiterer Folge mit der operativen Abarbeitung des Härtefall-Fonds beauftragt. Wir stehen hier als Dienstleister der Republik zur Verfügung, weil unsere dezentrale Struktur besonders viel Nähe zu den Unternehmen in den Regionen und Branchen ermöglicht. Das gilt natürlich auch für jene, die nicht Mitglieder der Wirtschaftskammer sind.

Nach derzeitigem Stand werden folgende Gruppen in der ersten Phase Ansprüche stellen können:

  • Ein-Personen-Unternehmer

  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen

  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten

  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer

  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)


Der Härtefall-Fonds wird Ihnen einen ersten Zuschuss bringen, den Sie auch später nicht zurückzahlen müssen. 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen Angaben zur Förderhöhe und den Antragsbedingungen erst zur Verfügung stellen können, wenn die Förderbedingungen der Bundesregierung vorliegen."

 

25.03.2020    19:20

"Schütze dich, schütze mich!"

logopädieaustria arbeitet derzeit gemeinsam mit der ÖGK seit einigen Stunden an der Bedarfserhebung für Schutzkleidung/Hygienemitteln, um in den kommenden Wochen für unsere Patient_innen geschützt und schützend wieder da sein zu können. Gleichzeitig versuchen wir die telelogopädischen Behandlungsmöglichkeiten zu erweitern, da sich sonst der Bedarf an Schutzmaßnahmen entsprechend erhöht.
Wir halten Sie natürlich zeitnah auf dem Laufenden.

 

25.03.2020    12:40

Informationen der AK (Arbeiterkammer) zur Kurzarbeit, Schwangerschaft und Geldsorgen

Blickpunkt

Was ist Kurzarbeit? Das Video

Schneller informieren geht nicht. In unserem neuen Video zur Kurzarbeit erfahren Sie alles, was es zu wissen gibt. Reinschauen und auskennen.

 

Brennpunkt

Schwangerschaft, Job & Corona

Sie erwarten ein Baby? Zuallererst: Herzlichen Glückwunsch! Aber welche Auswirkungen hat die derzeitige Situation auf Job, Kinderbetreuungsgeld oder Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen? Wir haben die wichtigsten Fragen für Sie beantwortet.

 

Schwerpunkt

Geldsorgen wegen Corona?

Wenn Sie aufgrund der Corona-Krise mit Ihren Krediten ins Straucheln kommen: Stecken Sie den Kopf nicht in den Sand! AK Konsumentenschützer Christian Prantner erklärt, was jetzt zu tun ist.

 

 

24.03.2020    18:50

MTD-Austria hat sich heute in einem Brief an alle Landessanitätsdirektor_innen gewandt, mit der Bitte um Unterstützung bzgl. Schutzmaßnahmen, Schutzkleidung usw. für freiberuflich tätige Kolleg_innen.

Sobald wir eine Antwort haben, informieren wir Sie umgehend.

 

24.03.2020    16:25

Aufgrund neuer Erkenntnisse stellt uns die Firma "casc full service GmbH" ein überarbeitetes Dokument zum Thema DSGVO zur Verfügung.
Sie finden die neue Version, wie gewohnt, auf den internen Seiten unserer HP unter FREIBERUFLICHKEIT/DOWNLOAD.

 

24.03.2020    16:20

Mitteilung zur Verschiebung des kommenden CPLOL-Kongresses

 

23.03.2020    19:10

"Psychologische Unterstützung für Ihre Patient_innen"

Der Berufsverband der Österreichischen Psycholog_innen (BÖP) hat uns heute ein Informationsblatt gesendet.
Wir möchten Ihnen dieses nicht vorenthalten, denn möglicherweise ist es für die/den eine_n oder andere_n eine gute Unterstützung!

 

23.03.2020    13:55

Chefärztliche Bewilligung fällt auch bei der BVAEB

Die BVAEB setzt analog zur ÖGK die chefärztliche Bewilligung für logopädische Therapien während der Zeit der Corona Krise außer Kraft.

 

23.03.2020    13:50

KFA zieht nach!!

Aus dem heutigen Schreiben der KFA (Krankenfürsorgeanstalt) geht hervor, dass Teletherapie bei bereits bestehenden Therapien als notwenige Maßnahme anerkannt und honoriert wird. Für neue Patient_innen gilt: In dringenden oder akuten Fällen muss eine chefärztliche Bewilligung eingeholt werden.

 

22.03.2020    19:15

Bezugnehmend auf das Antwortschreiben der ÖGK (18.03.2020, 15.20) geben wir Ihnen folgende Information weiter:

Betriebsunterbrechungsversicherung/Betriebsausfallsversicherung

Nach Rücksprache mit der Direktion einer großen österreichischen Versicherungsagentur (ARAG) können wir Ihnen zu Fragen von Betriebsunterbrechungs-  bzw. Betriebsausfallsversicherungen Folgendes mitteilen:

Eine Betriebsunterbrechungsversicherung, Betriebsausfallversicherung und/oder eine andere Versicherungskonstruktion wird im Falle einer Epidemie (Pandemie) nicht tragend, wobei versicherungsmathematische Aspekte dafür der Grund sind. Während eine Erkrankung eines Individuums durch die Versicherungsmathematik gut bewertet und in die Prämienhöhe eingerechnet werden kann, ist dies bei epidemiologischen Ereignissen, die nicht nur das Individuum sondern die Bevölkerung betreffen, anders.

Je nach Inhalt des individuell abgeschlossenen Vertrages mit einer Versicherungsgesellschaft sind Ereignisse wie Erkrankung, Unfall, Wasserschaden, uvm. in einem Versicherungsbündel enthalten.

Eine Epidemie/Pandemie ist davon ausgeschlossen, genauso wie z.B. Krieg oder Großschadenereignisse im Zusammenhang mit Kernenergie oder radioaktiven, biologischen oder chemischen Stoffen.


Bei Fragen setzen Sie sich bitte trotzdem mit Ihrer Versicherungsgesellschaft in Verbindung.

 

22.03.2020    15:40

Freiberuflich tätige Logopäd_innen gehören zur Gruppe der "Neuen Selbständigen". Die WKÖ informiert:

"Durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise sind insbesondere kleine Unternehmen in ihrer Existenz gefährdet. Die Republik Österreich reagiert rasch und richtet für Ein-Personen-Unternehmen (EPU), Kleinstunternehmen, Neue Selbständige, Freie Dienstnehmer und Non-Profit-Organisationen einen Härtefallfonds ein, der mit 1 Milliarde Euro dotiert wird. Ziel ist es, mit den Förderungen des Härtefallfonds den betroffenen Betrieben und Organisationen durch die Krise zu helfen.

Die WKÖ wickelt diese Förderung im Auftrag des Bundes ohne Kostenverrechnung ab und wird alles unternehmen, dass die Förderwerber rasch und unbürokratisch zu Unterstützungsleistungen kommen. 

Die entsprechenden Förderrichtlinien werden derzeit gemeinsam mit Vizekanzleramt, dem Wirtschafts- und dem Finanzministerium erarbeitet."

https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html

 

22.03.2020    10:00

Gemeinsam mit MTD-Austria beobachten wir die Entwicklungen unsere Berufsgruppe betreffend weiterhin und informieren Sie umgehend, sobald es Neuigkeiten gibt.

 

21.03.2020    13:55

Änderung des Berufsgesetzes für die Dauer der Pandemie

Artikel 37, Änderung des MTD-Gesetzes
Das Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz), BGBl. Nr. 460/1992, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 105/2019 und die Bundesministeriengesetz-Novelle 2020, BGBl. I Nr. 8/2020, wird wie folgt geändert:

1. Dem § 3 wird folgender Abs. 7 angefügt: „(7) Für die Dauer einer Pandemie dürfen für Tätigkeiten eines gehobenen medizinisch-technischen Dienstes auch Personen, die nicht in das Gesundheitsberuferegister eingetragen sind, herangezogen werden, wenn diese

1. einen im Inland erworbenen Qualifikationsnachweis gemäß Abs. 1 Z 3, Abs. 3 Z 1 oder Abs. 4 erbringen oder

2. ihr im Ausland erworbener Qualifikationsnachweis gemäß Abs. 3 Z 2, 2a oder

3. anerkannt bzw. nostrifiziert wurde, auch wenn allfällig vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahmen oder Ergänzungsausbildungen noch nicht absolviert worden sind."

 

21.03.2020    13:50

Für die Zeit der Pandemie wurde die Registrierungspflicht ausgesetzt, wobei es weiterhin möglich ist, sich in das Gesundheitsberuferegister (neu) eintragen zu lassen.

 

21.03.2020    13:20

Neuigkeiten zur Bewilligungspflicht logopädischer Therapien

Die ÖGK teilt mit, dass für die Dauer der Pandemie die Bewilligungspflicht für logopädische Behandlungen ausgesetzt wird.

Sobald es Informationen von den anderen Sozialversicherungsträgern gibt, werden Sie umgehend informiert.

 

21.03.2020    08:10

Nationalrat verabschiedet zweites Covid-19-Gesetzespaket

Wir haben erfreuliche Nachrichten direkt aus dem Parlament für Sie: ..."So wird klargestellt, dass sämtliche Kleinstunternehmen und damit etwa auch freiberuflich tätige Gesundheitsdienstleister finanzielle Unterstützung beantragen können." Zugriff auf den Parlamentsserver am 21.03.2020 um 8:00 Uhr

 

20.03.2020    12:55

FAQs zur Covid-19-Pandemie

 

20.03.2020    08:45

Richtlinien für ein möglichst sicheres HomeOffice

Die Firma CASC - full service agentur hat für die Mitglieder von logopädieaustria wichtige Informationen zur nötigen technischen Ausstattung, DSGVO Maßnahmen (auch in Bezug auf den Gebrauch bekannter Apps), Software, usw. zusammengestellt. Sie finden diese ab sofort im internen Bereich unter FREIBERUFLICHKEIT/DOWNLOAD

 

19.03.2020    18:15

Dankesschreiben an unsere angestellten Kolleg_innen!

 

19.03.2020    17:45

MTD Austria hat uns soeben informiert, dass Herr Abg. Schallmeiner (Gesundheitssprecher "Die Grünen") sich telefonisch gemeldet hat und folgende Punkte bekannt gibt:

  • Es ist bereits alles in Verhandlung, die Problematik ist bewusst,
  • es wird eine Lösung für MTD geben (bzw. für alle Neuen Selbstständigen, MTD fällt darunter),
  • es ist nur noch unklar aus welchem Fonds in dem Topf der Regierung gefördert wird (wahrscheinlich Härtefonds), aber die MTD werden berücksichtigt!

 Sobald dies schriftlich bestätigt wird, werden Sie umgehend informiert!

 

19.03.2020    16:55

Rechtliches zur Schließung von Praxen

Viele Kolleg_innen drängen auf eine behördliche Schließung der Praxen und nehmen dabei Bezug auf das Epidemiegesetz und die darin geltende Kompensationshilfe (§17, §20 sowie §32), wodurch der Verdienstentgang ausgeglichen werden müsste.
Die Entschädigung für Verdienstentgang nach Epidemiegesetz kommen mit heutigem Stand (19.3.2020) jedoch nicht mehr zu Geltung, da sie durch eine andere, noch zu präzisierende Hilfe ersetzt wurde (Corona-Gesetzgebung von Sonntag, 15.3.2020):
Die behördlich anzuordnenden Schließungen gelten in erster Linie für Betriebe, Betriebsstätten, gewerbsmäßig betriebene Unternehmungen. Logopädinnen
in freiberuflicher Berufsausübung sind – wie allgemein bekannt – KEIN Gewerbe und unterhalten KEINE Betriebsstätte (MTD-Gesetz).

Somit dürfen wir hinsichtlich der Schließungen von logopädischen Praxen zusammenfassen:
- Die Bestimmungen von Betriebsstätten gelten nicht für logopädische Praxen, da diese KEIN Gewerbe / KEINE Betriebsstätten sind.
- Die angepeilte Entschädigung für Verdienstentgang nach dem Epidemiegesetz gilt nicht mehr und wird anders geregelt – die Ministerien arbeiten bereits an diesen Neuregelungen.
- Es gilt somit weiterhin ein gesetzlicher Versorgungsauftrag im Bereich der Gesundheit!
- Werden Maßnahmen, wie z.B. dringliche logopädische Therapien, verschoben bzw. erfolgen diese nicht, so gibt es auch dafür eine gesetzliche Regelung: „Begehung durch Unterlassung“ – Das bedeutet, dass wir mit einem Unterlassungsdelikt konfrontiert sein können.
- Praxisschließungen können derzeit nur auf Grundlage des Epidemiegesetzes (Bsp.: „Absonderung und Beschäftigungsverbot“) von den dafür zuständigen Behörden angeordnet werden.

Ein ausführliches Schreiben hierzu finden Sie im internen Bereich unserer Homepage unter FREIBERUFLICHKEIT/DOWNLOAD

Ihr Team von logopädieaustria

 

19.03.2020    13:00

Eine Information des Kompetenzzentrums BiWiFo

Liebe Logopädinnen, liebe Logopäden!
Es ist nicht leicht in diesen Tagen. Für uns alle!
Unsere Seminare im April wurden bereits verschoben. Alle Seminarteilnehmer_innen haben diesbezüglich bereits eine Infomail erhalten.
Wir arbeiten an Ersatzterminen, die wir ihnen umgehend mitteilen. Ihre Seminaranmeldung bleibt aufrecht! Sie behalten also ihren Seminarplatz.
Sollte der Ersatztermin für sie nicht möglich sein, teilen sie uns dies umgehend, auf jeden Fall innerhalb von zehn Tagen mit.
Spätere Abmeldungen fallen unter die in den AGBs angeführten Stornofristen. Wenn sie den Seminarbeitrag bereits entrichtet haben, geben sie uns bekannt, ob wir den Betrag auf eine offene Rechnung umbuchen sollen, sie einen Fortbildungsgutschein wünschen, bzw. ihre korrekte Kontoverbindung zur Rücküberweisung.
Diese Regelung gilt voraussichtlich ebenso für die Seminare im Mai. Da diese Situation von uns allen einen enormen Arbeitsaufwand erfordert, bitten wir sie um Geduld. Sie werden in den nächsten Wochen darüber informiert.

Wie sie sich auch entscheiden, wir danken ihnen herzlich für ihr Verständnis!
Mit zuversichtlichen Grüßen
Ihr BiWiFo Team

 

19.03.2020    12:35

Unser Schreiben an die Wirtschaftsministerin Frau Dr. Margarete Schramböck wurde bereits gestern versendet!

 

19.03.2020    10:10

Wir nehmen Ihre Sorgen ernst!

Gemeinsam mit MTD-Austria und den Berufsverbänden ergeht in Kürze ein weiteres Schreiben an die Wirtschaftsministerin Frau Dr. Margarete Schramböck zu den wirtschaftlichen Folgen durch den Einkommensausfall für die selbständig tätigen Kolleg_innen.

 

19.03.2020    10:00

Kritik erwünscht!

Erlauben Sie uns zur Kritik, die vor allem in sozialen Medien zur Vorgehensweise von logopädieaustria geübt wird, Stellung zu beziehen.

1. Kritik ist immer ein qualitätssicherndes Element und dafür danken wir – sie fördert unsere Überlegungen, Entscheidungen und unsere Weiterentwicklung.

2. Für die Schließung logopädischer Praxen fehlt den Behörden derzeit (Donnerstag 19.3.20 10:00 Uhr) jede Rechtsgrundlage.

3. Nein, wir forcieren telelogopädische Maßnahmen nicht, sondern wir sehen sie als eine Möglichkeit für unsere Patient_innen weiterhin da zu sein; egal ob das in Form von telefonischem Kontakt stattfindet oder ob es sich um eine Therapieeinheit handelt.

4. Der von uns entwickelte Leitfaden (und die Einverständniserklärung) ist als Unterstützung für Sie gedacht und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

5. Die für uns relevanten Sozialversicherungsträger haben unbürokratisch und rasch zugestimmt, für diese von uns erbrachten (Tele)Leistungen zu bezahlen – wir sind dabei bis jetzt der einzige MTD-Beruf dem dies zugestanden wird.

6. Das drückt aus, dass es den Sozialversicherungsträgern wichtig ist, dass wir unseren Versorgungsauftrag als Gesundheitsberuf so weit wie möglich weiter erfüllen.

7. Die Einschränkung auf einige Störungsbilder durch die ÖGK liegt außerhalb unserer Entscheidungsmöglichkeiten – hier werden wir nicht gefragt, wiewohl wir hier versuchen werden nachzubessern.

8. Wenn unsere Praxen defacto geschlossen haben, bietet das die einzige Möglichkeit mit unseren Patient_innen in Kontakt zu bleiben; das erachten wir auch für die Zeit danach als sehr wichtig.


Wir appellieren an Ihr Vertrauen in die Zusagen der Bundesregierung, wobei Sie davon ausgehen können, dass die Hilfsmaßnahmen in Bezug zur finanziellen Unterstützung auch für uns Gültigkeit haben. Sofort, wenn wir darüber mehr wissen, werden Sie von uns informiert.
UND: Üben Sie weiterhin konstruktive Kritik, nur so können wir eine massive Krise an deren Beginn wir uns befinden, durchstehen und meistern.

Ihr logopädieaustria

 

18.03.2020    16:00

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wir alle befinden uns in einer noch nie dagewesenen Ausnahmesituation und sind mit vielen Ängsten und Sorgen konfrontiert. Für die freiberuflich tätigen Logopäd_innen bedeutet das auch Existenzangst. Aufgrund der Presseaussendungen von Physio Austria und Ergotherapie Austria erreichen uns viele Anfragen, wann logopädieaustria gedenkt ebensolche Maßnahmen zu fordern, wie die beiden anderen therapeutischen Berufsgruppen.

Gemeinsam mit den obengenannten Berufsverbänden haben wir entsprechende Anfragen unsere wirtschaftliche Situation, die Vorgehensweise in logopädischen Praxen und Schutzmaßnahmen für unsere Berufsausübung betreffend an die zuständigen Ministerien, gestellt. Die Antworten in Bezug auf die Berufsausübung (inkl. der Schutzmaßnahmen) wurden uns übermittelt und diese finden Sie ja bereits auf unserer Homepage. Dass wir, unsere wirtschaftliche Situation und etwaige Entschädigungen betreffend, noch keine Antwort erhalten haben, ist zwei Tage danach, für uns nachvollziehbar. Wir wissen, dass die Bundesregierung, die Ministerien und der Krisenstab rund um die Uhr für Österreich arbeiten.

Seien Sie versichert, dass wir ebenfalls unter Hochdruck arbeiten und ständig sämtliche Quellen (die Ministerien für Soziales, Wirtschaft und Finanzen, sowie den Parlamentsserver und die öffentlichen Medien) im Auge haben, damit wir Sie über den  aktuellen Stand der Dinge informieren können.

Dass unsere Praxen zurzeit nur mit dem allernotwendigsten direkten Patient_innenkontakt geführt werden, zeigt deutlich unsere Verantwortung jenen Menschen gegenüber, die als Risikogruppe gelten und vor dem SARS-CoV-2 Virus geschützt werden müssen. Wir fühlen uns ebenfalls ethisch dazu verpflichtet, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus mitzutragen.

Wir sehen uns nicht von der Regierung oder den Behörden im Stich gelassen, sondern schätzen die uns entgegengebrachte Bedeutung unseres Berufsstandes, indem wir nicht einfach zur Schließung beauftragt werden. Es ist jetzt die Zeit für Solidarität und Zusammenhalt. Wir sind für jene Patient_innen da, die unsere therapeutischen Leistungen benötigen, wobei wir selbstverständlich das Risiko einer Ansteckung und/oder den Schaden durch Nichtbehandlung berücksichtigen.

Wir erinnern Sie noch einmal daran, alles was Sie jetzt auch an alternativen Maßnahmen (Teletherapie, tel. Beratung, email-Verkehr…) für ihre Patient_innen tun, genauestens zu dokumentieren.

Lassen wir unsere Patient_innen nicht im Stich, bieten wir Ihnen alternative Möglichkeiten der logopädischen Betreuung an.

 

Herzlichst

Ihr Team von logopädieaustria

 

18.03.2020    15:55

Leitfaden zur Teletherapie in der Logopädie

Aufgrund der Ausnahmesituation, die auch unseren beruflichen Alltag voll erfasst hat, stellen wir Ihnen hiermit einen Leitfaden und ein entsprechendes Einwilligungsformular im Mitgliederbereich unter FREIBERUFLICHKEIT/DOWNLOADS zu Verfügung.

Inhalte des Leitfadens:

Was bedeutet Teletherapie in der Logopädie?

Welche Vereinbarungen gelten?

Welche Voraussetzungen werden benötigt?

U.v.m.

Müssen logopädische Einheiten derzeit mittels Teletherapie durchgeführt werden, ist es notwendig diese mit geeigneter Therapiesoftware durchzuführen.

Sollte der Zugang zu adäquater Software in der derzeitigen Ausnahmesituation nicht möglich sein, raten wir Ihnen dringend die bereitgestellte Einverständniserklärung unterfertigen zu lassen.

In Bezug auf die Termineinhaltung gelten dieselben Regeln wie in der Face to Face Therapie.

Das im Haushalt vorhandene Material, das für die Therapie einsetzbar ist muss im Vorfeld abgeklärt werden, bzw. benötigte Unterlagen per email oder Post übermittelt werden.

Wir Logopäd_innen betreten gerade Neuland und könnten mit Telelogopädie in Zukunft mehr Menschen den Zugang zur logopädischen Therapie erleichtern. Bis dahin gilt es jedoch unsere Vorgehensweise stets kritisch zu hinterfragen und Ergebnisse genau zu evaluieren.

 

18.03.2020    15:20

Antwortmail zur Anfrage auf Honorierung von logopädischen Maßnahmen mittels Telefon und/oder internetbasierten Tools vom Fachbereichsleiter Versorgungsmanagement Mag. Franz Kiesl, MPM von der ÖGK

Sehr geehrte Frau Präsidentin PhDr. Karin Pfaller-Frank, MSc!

Zu Ihrem Schreiben an Herrn Generaldirektor Mag. Wurzer und den über verschiedene Schienen an uns herangetragenen „Hilferufen“ der freiberuflichen LogopädInnen darf ich Ihnen als zuständiger Fachbereichsleiter Folgendes mitteilen:

Zu Ihrem Ersuchen, logopädische Behandlungen telemedizinisch durchführen zu dürfen und so zu honorieren, als wenn diese Leistungen in der Ordination erbracht worden wären, können wir Ihnen mitteilen, dass wir so eine Behandlungsart nur in folgenden Fällen als zweckmäßige Krankenbehandlung anerkennen können:

  1. Kinder und Jugendliche mit Störungen und Behinderungen der Sprachentwicklung, bei denen eine Unterbrechung der logopädischen Behandlung mit nachhaltigen sprachlichen Entwicklungsverzögerungen assoziiert wäre
  2. PatientInnen, die mit einem Tracheostoma versorgt sind
  3. PatientInnen mit hochgradiger expressiver Aphasie als führendes Symptom einer neurologischen Ausfallssymptomatik, bei denen eine Unterbrechung der logopädischen Behandlung zu einem irreversiblen Verlust sprachlicher Funktionen führen würde.

Werden solche telemedizinischen Behandlungen von WahllogopädInnen durchgeführt, werden 80 % des entsprechenden Tarifes als Kostenerstattung geleistet.

 

Es ist richtig, dass es Entschädigungszahlungen nach dem Epidemiegesetz für geschlossene Praxen nur dann gibt, wenn die Schließung behördlich angeordnet wird. Wir verstehen daher die Ängste hinsichtlich der Auswirkungen der Pandemie auf das PatientInnenaufkommen in den Praxen der freiberuflichen LogopädInnen sehr gut. Es ist klar, dass wir als Krankenversicherungsträger solche Frequenzrückgänge nicht ausgleichen können, weil wir natürlich nach der geltenden Rechtslage nur für  erbrachte Leistungen Honorare bezahlen dürfen. Wir bemühen uns aber, für unsere VertragspartnerInnen eine Hilfestellung wie folgt zu leisten:

  1. Wir werden vertraglich vereinbarte Vorauszahlungen an alle unsere VertragspartnerInnen, sofern es keine gegenteilige Vereinbarung auf Wunsch der Vertragslogopädin/des Vertragslogopäden gibt, unverändert weiterzahlen, sodass deren Existenzen jedenfalls gesichert sind. Kommt es aufgrund eines erheblichen Leistungsrückganges dadurch zu Überzahlungen, werden wir für den Ausgleich dieser Überzahlungen mit den VertragslogopädInnen großzügige Stundungsvereinbarungen abschließen; heißt: die Überzahlungen können über einen zu vereinbarenden Zeitraum  durch Abzüge von den nach der Pandemie wieder im üblichen Ausmaß anfallenden Honoraren ausgeglichen werden.
  2. Sofern es in einzelnen Bundesländern keine vertraglichen Akontierungsregelungen gibt, können solche entweder kollektiv zwischen dem Verband und der ÖGK über eine Änderung der Rahmenvereinbarung  oder individuell zwischen den LogopädInnnen und der ÖGK vereinbart werden.
  3. Die Bundesregierung stellt ja erhebliche Mittel zur Verfügung, um den Wirtschaftsbetrieben durch die Pandemie entstandene finanzielle Schäden teilweise auszugleichen. Wir werden uns bei der Bundesregierung dafür einsetzen, dass solche Entschädigungszahlungen auch für den Verdienstentgang von freiberuflichen LogopädInnen geleistet werden. Eine Zusage für den Erfolg unserer diesbezüglichen Interventionen können wir natürlich nicht abgeben.
  4. Viele der freiberuflichen LogopädInnen haben Betriebsausfallsversicherungen abgeschlossen. Wir halten es für äußerst wichtig, dass seitens des Verbandes mit den Versicherungen Kontakt aufgenommen wird, um sicherzustellen, dass die derzeitige Krisensituation dort als Versicherungsfall anerkannt wird. Falls wir dabei helfen können, teilen Sie uns bitte konkret mit, welche allfälligen Erklärungen/Bestätigungen usw. von unserer Seite dafür allenfalls notwendig sind.

Freundliche Grüße

Mag. Franz Kiesl, MPM
Leiter Fachbereich Versorgungsmanagement

 

17.03.2020    13:00

Gemeinsames Schreiben an das Wirtschafts- und Finanzministerium vom 17.03.2020

 

17:03.2020    12:50

Erneute Herausgabe der Handlungsempfehlungen der GÖG (Gesundheit Österreich GesmbH)

Begleitschreiben zu den Handlungsempfehlungen

 

17.03.2020    12:20

Antwortmail zur Anfrage auf Honorierung von logopädischen Maßnahmen mittels Telefon und/oder internetbasierten Tools vom Generaldirektor der SVS Dipl.-Ing. Mag. Dr. Hans Aubauer, CFA

Sehr geehrter Fr. Präsidentin Ph Dr. Pfaller-Frank!

Die SVS stimmt Ihrem Vorschlag befristet auf die Dauer der aktuelle Sondersituation und den dadurch bedingten Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung zu.

Ganz herzlichen Dank für den wichtigen Einsatz Ihrer Berufsgruppe zur Aufrecht Erhaltung der notwendigen Versorgung.

Beste Grüße, Hans Aubauer

 

17.03.2020    10:30

Bundesministerium für Finanzen: BMF_Corona_Info_20200314_Vorab_Information

 

17.03.2020    09:50 

Hier die NEUEN Handlungsempfehlungen vom 17.03.2020 für freiberuflich tätige Gesundheitsberufe

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Handlungsempfehlungen.html

 

17.03.2020    08:50

Antwortmail zur Anfrage auf Honorierung von logopädischen Maßnahmen mittels Telefon und/oder internetbasierten Tools vom Generaldirektor der BVAEB Dr. Vogel:

Re: SV-Honorierung

Sehr geehrte Frau Präsidentin!

Die Vorgangsweise geht für die BVAEB in Ordnung solange die Krise besteht bzw. die Maßnahmen der Bundesregierung aufrecht sind.

Beste Grüße Gerhard Vogel 


 Zusatz von logopädieaustria:

Liebe Kolleg_innen,

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie neben der üblichen Verlaufdokumentation (Therapieinhalt, Therapiedauer, usw.) auch festhalten, welche Art der Therapie (Telefon oder/und anderes internetbasiertes Tool) Sie wählen mussten.

 

16.03.2020    20:30

Heute erging von logopädieautria ebenfalls eine entsprechende Anfrage bzgl. der Honorierung von logopädischen Maßnahmen mittels Telefon und /oder internetbasierten Tools an die Generaldirektionen der ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse), der SVS und der BVAEB.

 

16.03.2020    20:20

Heute erging im Namen von logopädieaustria, Ergotherapie Austria, Physio Austria und dem Verband der Diätolog_innen ein erneutes Schreiben an den Bundeskanzler, den Vizekanzler, Bundesminister Anschober und Bundesminister Blümel betreffend Schutzmaßnahmen und Existenzsicherung für MTD-Berufe.

 

16.03.2020    19:25

ÖGB Arbeiterkammer: Job&Corona

Kontaktadressen Corona-Hotline Arbeiterkammern - AKTUALISIERT

 

16.03.2020    10:30

Durch die aktuelle Verordnung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ist geklärt, wem die Betretung einer Betriebsstätte untersagt ist.

Ausgenommen vom Betretungsverbot sind, neben den bekannten aufgelisteten Betrieben, auch alle Gesundheitsdienstleistungen.

Somit hat der Berufsverband keine Handhabe den Kolleg_innen die Schließung einer Praxis zu empfehlen. Wir legen Ihnen jedoch nahe den regulären Betrieb soweit wie möglich und notwendig zu drosseln und kreative Wege zu suchen, wie Sie für Ihre Patient_innen erreichbar bleiben.

Hier finden Sie ein best practice Beispiel aus unserer bekannten Kategorie AUS DER PRAXIS - FÜR DIE PRAXIS

In Bezug zu möglichen telelogopädischen Maßnahmen (Telefon/internetbasierte Tools) und deren Honorierung stehen wir bereits mit den Sozialversicherungsträgern in Kontakt. So wir bindende Ergebnisse haben, werden wir Sie wie gewohnt hier zeitnah informieren.

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_96/BGBLA_2020_II_96.html

 

16.03.2020    09:15

Ab sofort können Sie einen Antrag auf Herabsetzung und Stundung der SVS-Beitrage und Einkommenssteuervorauszahlung für 2020 stellen.

 

15.03.2020    20:30

Aufgrund eines erneuten Schreibens an den Krisenstab der Bundesregierung erwarten wir (hoffentlich in den nächsten Stunden) einen Erlass des Ministeriums für den extramuralen (niedergelassenen) Bereich. Hier soll definiert sein, dass nur mehr notfallsmedizinische Maßnahmen im niedergelassenen Sektor zu behandeln sind. Das würde für unsere freiberuflich tätigen Kolleg_innen bedeuten, dass es eine Rechtsgrundlage für die Schließung logopädischer Praxen gäbe.

Bis dahin gelten die Maßnahmen und Aufforderungen der Bundesregierung und des Ministeriums. „Eine wesentliche Maßnahme zur Risikoreduktion besteht in der sozialen Distanzierung, insbesondere für vulnerable Gruppen. Es ist im Einzelfall zu klären, ob der Vorteil einer Betreuung durch Logopäd_innen den Nachteil der sich durch die Kontakte ergibt aufwiegt. Dabei ist eine Abstimmung zwischen Patient_in/, behandelnder_m Ärzt_in und Logopäd_in wichtig“ (Anfragebeantwortung des BMSGPK bzgl. Maßnahmen zur Risikoreduktion in der Freiberuflichkeit).   

Weiters sind wir gemeinsam mit MTD-Austria bemüht unsere momentane Situation mit ihrer ganzen Komplexität nicht nur der Bundesregierung sondern auch den Sozialversicherungsträgern gegenüber transparent zu machen.

 

15.03.2020    16:50

Unser Büro in Wien ist momentan nicht mehr persönlich besetzt, wir sind jedoch wie gewohnt per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und unter der Tel. Nr. 0664/ 144 66 10  für Sie erreichbar.

 

14.03.2020   17:30

Besondere Zeiten brauchen besonders viele Überlegungen! Immer wieder hören wir, dass der Verband, die Bundesregierung oder wer auch immer, zu wenig/nichts oder nicht das richtige für unseren Berufsstand macht. Um für Sie die besondere Situation verständlicher zu machen erlauben wir uns folgende gesetzliche Grundlagen mit Ihnen zu teilen.

Als Gesundheitsberuf sind wir z.B. sozialversicherungsrechtlich verpflichtet die Kontinuität der Heilbehandlung und den Ausschluss der Gesundheitsgefährdung unserer Patient_innen zu gewährleisten. Das bedeutet, dass wir die logopädischen Maßnahmen so lange durchzuführen haben, bis von Seiten des Ministeriums ein entsprechender Erlass - also eine verpflichtende, auf den entsprechenden Gesetzen basierende Maßnahme - erteilt wird. Wir Logopäd_innen befinden uns dadurch in einer speziellen Situation; einerseits sollen wir social distancing durchführen und andererseits sollen wir unsere Gesundheitsleistungen weiterhin zur Verfügung stellen. Der Begriff der Eigenverantwortlichkeit (MTD-Gesetz) ist gefragt, denn nun müssen (dürfen) wir entscheiden, welcher der beiden Aspekte im Vordergrund steht. Das hat solange Gültigkeit bis von Seiten der Bundesregierung eine andere Entscheidung gefällt wird.

 

13.3.2020    21:50

Handlungsempfehlungen für freiberuflich tätige MTD- Berufe

https://www.sozialministerium.at

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Handlungsempfehlungen.html

 

13.3.2020    18:45

Mehrsprachige Informationen zum Corona-Virus

https://www.okay-line.at/aktuell/coronavirus-mehrsprachige-informationen/

 

13.3.2020    18:30

Informationen der FH-Studiengänge für Logopädie

Die Rahmenbedingungen zur Durch- und Weiterführung von Berufspraktika unterliegen aufgrund der derzeitigen Situation einem stetigen Wandel. Hierzu sind die Erlässe der Landessanitätsdirektionen und die Weisungen der praktikumsgebenden Krankenanstalten, sowie den Träger*innen zu berücksichtigen. Die FH-Standorte sind mit den Sanitätsbehörden und den Landesträger*innen der Krankenanstalten in Kontakt. Dazu beraten die Praktikumskoordinator*innen der FH-Studiengänge.
Im niedergelassenen Bereich dürfen zum jetzigen Zeitpunkt Praktikumsgeber*innen eigenverantwortlich entscheiden.
Die Einhaltung von Hygienemaßnahmen ist in allen Fällen unerlässlich.

Beste Grüße,

Ihre Vertreter der Berufsgruppe Logopädie im MTD-Beirat

 

13.3.2020    15:45

Neuigkeiten von der Pressekonferenz

Nach der heutigen Pressekonferenz der Bundesregierung und genauen Recherchen auf der Homepage des Gesundheitsministeriums hat sich an der Situation der freiberuflichen Logopäd_innen nichts verändert. Es liegt nach wie vor im eigenen Ermessen – der Eigenverantwortung – ob der Betrieb in einer logopädischen Praxis aufrechterhalten wird oder nicht. Es gibt einige Anfragen zur Telelogopädie im niedergelassenen Bereich und da gibt die jetzige Gesetzeslage keine klare Vorgabe über ein Verbot oder eine Erlaubnis. Alles, was im MTD-Gesetz nicht explizit untersagt ist, kann unter Vorgabe des Berufsbildes und unter Einhaltung der Berufspflichten durchgeführt werden. Einer Tele-Therapie steht nichts im Weg, wenn es das logopädische Störungsbild zulässt und auch hier entscheidet der_die Logopäd_in eigenverantwortlich. Bei Absagen durch die Patient_innen ist dies bitte für etwaige Entschädigungszahlungen oder sonstige „Entschädigungen“ durch die Republik zu dokumentieren.

Da das Paznauntal und St. Anton zum Sperrgebiet erklärt wurden, müssen die eventuell betroffenen niedergelassenen Logopäd_innen mit der Bezirksverwaltungsbehörde Kontakt aufnehmen – das würde für weitere Sperrmaßnahmen gleichermaßen gelten.

Der Gesundheitsminister hat explizit hervorgehoben, dass das Gesundheitspersonal -und da gehören wir ja dazu – die Arbeit weiter verrichtet. Bis es neue Regelungen gibt.

 

13.3.2020    10:45

Gemeinsam mit dem Verband der DiaetologInnen, Ergotherapie Austria und logopädieaustria hat Physio Austria am 12. März 2020 Entscheidungsträger adressiert und auf die Situation der freiberuflich tätigen Angehörigen von Gesundheitsberufen hinweisen.

Schreiben an Entscheidungsträger_innen

 

13.3.2020    10:00 Uhr

Arbeitsrechtliche Fragen zum Corona-Virus

Liebe Mandantinnen und Mandanten,

in diesem Beitrag möchten wir Sie zu allen wichtigen arbeitsrechtlichen Fragen zum Coronavirus informieren. Erfahren Sie, ob ein Dienstnehmer Anspruch auf Entgelt hat, wenn das Magistrat oder eine Bezirksverwaltungsbehörde eine örtliche Quarantäne verhängt und ob der Arbeitgeber einseitig Homeoffice anordnen darf. Finden Sie den Artikel und weitere Informationen auch unter http://bit.ly/ArbeitsrechtlFragenCorona.

ARBEITSRECHTLICHE FRAGEN ZUM CORONA-VIRUS

  1. Arbeitgeberpflichten Ist der Arbeitgeber zu konkreten Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer verpflichtet?

Der Arbeitgeber ist aufgrund seiner Fürsorgepflicht dazu verpflichtet, das Risiko einer Ansteckung von Arbeitnehmern durch präventive Schutzmaßnahmen bestmöglich zu verhindern. Dies kann z.B. durch die Zurverfügungstellung von Desinfektionsmitteln, Hygienehinweise, Tipps zum Verhalten bei Dienstreisen o.ä. erfolgen. Schutzmasken muss der Arbeitgeber allerdings nur in besonderen Fällen (bei erhöhtem Ansteckungsrisiko) zur Verfügung stellen, so z.B. bei Beschäftigungen in Krankenhäusern oder für Dienstreisen in Risikogebiete.

  1. Fernbleiben vom Dienst: Dürfen Arbeitnehmer aus Angst vor dem Corona-Virus zu Hause bleiben?

Arbeitnehmer sind nicht automatisch berechtigt, aus Angst vor einer Ansteckung einfach zu Hause zu bleiben. Ein Fernbleiben von der Arbeit wäre nur dann gerechtfertigt, wenn ein objektiv nachvollziehbares Risiko besteht, sich bei der Arbeit mit dem Corona-Virus anzustecken (z.B. im Falle von bereits erfolgten Ansteckungen im unmittelbaren Arbeitsumfeld des Arbeitnehmers).

  1. Verweigerung von Auslandsdienstreisen: Haben Arbeitnehmer das Recht, Auslandsdienstreisen – insbesondere nach China – zu verweigern?

Bezüglich Dienstreisen ins Ausland (insbesondere nach China) besteht ein Verweigerungsrecht des Arbeitnehmers dann, wenn durch die Auslandsreise die Gesundheit des Arbeitnehmers mit überdurchschnittlich hoher Wahrscheinlichkeit gefährdet wird (besonders hohes Ansteckungsrisiko). Dies ist jedenfalls dann der Fall, wenn die Dienstreise in ein Gebiet erfolgen soll, für das eine Reisewarnung des Außenministeriums besteht. Anmerkung: Unabhängig von der arbeitsrechtlichen Einschätzung ist den Unternehmen aber natürlich im Sinne eines vertrauensvollen und guten Betriebsklimas zu empfehlen, ehrliche Sorgen von Arbeitnehmern ernst zu nehmen. Es ist daher zu empfehlen, anstatt einer Dienstreise nach China bzw. in andere betroffene Gebiete alternative Möglichkeiten zu nutzen (z.B. Video- oder Telefonkonferenzen).

  1. Mundschutz-Verbot per Weisung: Kann der Arbeitgeber Arbeitnehmern, die zur Sicherheit selbst einen Mundschutz anlegen, das Tragen des Mundschutzes am Arbeitsplatz verbieten?

 Wenn Arbeitnehmer während der Arbeit in Eigeninitiative einen Mundschutz anlegen, obwohl aufgrund der konkreten Arbeitsumstände keine oder nur eine geringe Ansteckungswahrscheinlichkeit besteht, kann der Arbeitgeber dies untersagen. Dem Arbeitgeber ist ein berechtigtes Interesse daran zuzubilligen, dass Kunden, Lieferanten, Arbeitskollegen etc. nicht durch das „überzogene“ Tragen eines Mundschutzes verunsichert oder gar verschreckt werden. Gerechtfertigt wäre das Tragen eines Mundschutzes hingegen z.B. bei Reiseleitern oder Flughafenmitarbeitern, die mit chinesischen Reisenden in Kontakt kommen.

  1. Behördliche Quarantäne: Was gilt, wenn ein Arbeitnehmer wegen des Verdachts auf Ansteckung mit dem Coronavirus durch die Bezirksverwaltungsbehörde (Gesundheitsamt) unter Quarantäne gestellt wird und dadurch nicht zum Dienst erscheinen kann?

 Das Epidemiegesetz sieht in einem derartigen Fall vor, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Entgelt weiterzahlen muss (Bemessung des Entgelts nach dem Ausfallsprinzip). Der Bund hat dem Arbeitgeber die an den Arbeitnehmer geleistete Entgeltfortzahlung sowie die darauf entfallenden Dienstgeberanteile zur Sozialversicherung (und einen eventuellen Zuschlag nach dem BUAG) zu ersetzen. 

  1. Wie funktioniert die Rückerstattung?

Der Dienstgeber hat Anspruch auf Kostenersatz. Dieser umfasst dabei das regelmäßigen Entgelt, die SV-Dienstgeberanteile, den BV-Beitrag für die Abfertigung Neu und den BUAK-Zuschlag. 

Der Antrag auf Kostenersatz ist binnen sechs Wochen vom Tag der Aufhebung der behördlichen Maßnahmen bei der Bezirksverwaltungsbehörde bzw beim Magistrat zu stellen.

  1. Haben Angestellte und Arbeiter (vgl 8 AngG bzw § 2 EFZG) Anspruch auf Entgeltfortzahlung?

Angestellte und Arbeiter (vgl 8 AngG bzw § 2 EFZG) haben Anspruch, wenn sie durch Krankheit oder Unglücksfall, oder andere wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne ihr Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Leistung ihrer Dienste verhindert sind. Arbeitsrechtlich zählt die Zeit in Quarantäne als sonstiger Dienstverhinderungsgrund. Nur wenn der Dienstnehmer tatsächlich erkrankt, liegt ein Krankenstand vor. 

  1. Was ist bei der Anordnung von Homeoffice/Telearbeit zu beachten?

Homeoffice muss zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer vereinbart werden. Daher darf der Arbeitgeber nicht einseitig Homeoffice anordnen bzw kann der Dienstnehmer nicht einfach von zu Hause aus arbeiten, weil er Angst vor einer Ansteckung hat.

Befristete und unbefristete Homeoffice-Vereinbarung

Für die Praxis empfiehlt sich eine Befristung der Homeoffice-Vereinbarung. Bei einer unbefristeten Vereinbarung bedarf es für die Rückkehr zur Arbeitserbringung in der Arbeitsstätte einer freiwilligen Vereinbarung zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer, es sei denn, es ist eine Kündigungsmöglichkeit vorgesehen.

Beendigung einer Homeoffice-Vereinbarung

Homeoffice kann bei triftigen Gründen schriftlich von beiden Seiten unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat aufgegeben werden. Triftige Gründe auf Seiten des Dienstgebers sind zB Betriebsänderungen iSd § 109 ArbVG oder auf Seiten des Dienstnehmers eine Änderung in der Lebenssituation (zB Wohnungswechsel oder Änderungen in der Familie). Abgesehen von den triftigen Gründen iSd § 109 ArbVG ist die Beendigung von Homeoffice einvernehmlich jederzeit möglich. Eine Kündigung durch den Arbeitgeber oder den Arbeitnehmer ist jedoch grundsätzlich nur möglich, wenn eine solche im Dienstvertrag vorgesehen ist, da ein Arbeitsvertrag keiner Teilkündigung zugänglich ist (Maska, Die Beendigung von Home-Office bzw von Telearbeit, ASoK 2017, 180).

Arbeitszeit

Für Homeoffice gelten grundsätzlich alle Bestimmungen, welchen auch andere Dienstnehmer unterliegen (AngG, AZG, ARG etc). Es müssen ua die täglichen und wöchentlichen Höchstgrenzen und Pausenregelungen eingehalten werden. 

 

Mit freundlichen Grüßen

Leonhart & Leonhart Wirtschaftstreuhand GmbH u. CoKG

 

12.3.2020    14:45 Uhr

Coronavirus- Informationsmaterial zum Download Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

 

12.3.2020    14:30 Uhr

Empfehlung der SVS für freiberuflich tätige Logopäd_innen:

"Die von den Behörden angeordneten Maßnahmen sind natürlich einzuhalten. Ob Logopäd_innen Hausbesuche derzeit durchführen, liegt im Ermessen des_der Einzelnen (unter Berücksichtigung des Alters und des Krankheitsbilds der Patient_innen).

Wir können Ihnen nur zusichern, dass den Vertragslogopäd_innen keine vertragsrechtlichen Konsequenzen seitens der SVS drohen, wenn diese ihrer Verpflichtung zur Durchführung von Hausbesuchen (§ 10 Abs.6 des Rahmenvertrages) wegen der Coronaepidemie nicht nachkommen können. Die mögliche Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus gilt auch als wichtiger Grund für die Ablehnung einer Behandlung (§ 11 Abs. 2). Die SVS kann dazu aber keine generellen Vorgaben geben, weil wir die konkreten Umstände des Einzelfalles nicht kennen.

Wenn aus oben genannten Gründen die Behandlung nicht innerhalb von 4 Wochen ab Bewilligung durch die SVS begonnen werden kann, ersuchen wir Sie um einen entsprechenden Vermerk bei der Abrechnung."

Hierzu der enstsprechende Link: https://www.sozialversicherung.at/cdscontent/?contentid=10007.857320&portal=svportal&viewmode=content

 

Anfragebeantwortung des BMSGPK bzgl. Maßnahmen zur Risikoreduktion in der Freiberuflichkeit:  

„Eine wesentliche Maßnahme zur Risikoreduktion besteht in der sozialen Distanzierung, insbesondere für vulnerable Gruppen. Es ist im Einzelfall zu klären, ob der Vorteil einer Betreuung durch Logopäd_innen den Nachteil der sich durch die Kontakte ergibt aufwiegt. Dabei ist eine Abstimmung zwischen Patient_in/, behandelnder_m Ärzt_in und Logopäd_in wichtig. Selbstverständlich sind alle Hygienemaßnahmen zu beachten die das Risiko einer Infektion bzw. Übertragung verhindern.“

 

Praktikum:

Was die aktuelle Situation für Praktikant_innen in der Logopädie bedeutet, ist derzeit noch unklar. Für die FH Campus Wien liegen folgende Informationen vor: die Entscheidung ob ein Praktikum möglich ist oder nicht hängt vom Rechtsträger der Praktikumsstelle ab. Darüber wurden Studierende und Praktikumsstellen von der FH Campus Wien informiert. Wir stehen in Kontakt mit der Fachhochschulvertretung und informieren, sobald es neue Informationen gibt.

 

12.3.2020    14:00 Uhr

Schließung logopädischer Praxen:

Grundsätzlich gibt es aus heutiger Sicht keinen Anlass und keine Rechtsgrundlage zur Schließung von logopädischen Praxen und es gelten weiterhin die bereits veröffentlichten Empfehlungen der Behörden (https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/).

Trotzdem ist im Einzelfall zu klären ob der Vorteil einer Betreuung durch Logopäd_innen den Nachteil der sich durch die Kontakte ergibt, aufwiegt. Das bedeutet, dass Sie in Ihrem eigenen Ermessen (ev. nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzt_innen) entscheiden, ob Sie Patient_innen behandeln oder nicht und das gilt auch für Hausbesuche, sowie Besuche in Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen usw., vor allem dann, wenn von Seiten der Institutionen keine Vorgaben existieren.
Sollten Sie konkrete Fragen Ihren Praxisstandort betreffend haben, kontaktieren Sie bitte Ihre zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (oder das Magistrat, sollte es sich um eine Magistratsstadt handeln).

 

Berufsausfall/Verdienstentgang:

Weiters erreichen uns vermehrt versicherungstechnische Anfragen zum Berufsausfall bzw. zur Berufsunterbrechung. Die Mitglieder des Berufsverbandes müssen dbzgl. selbst versichert sein und wir können Sie nur darauf hinweisen, sich mit Ihrer Versicherung in Verbindung zu setzen. Wiewohl die besondere Ausnahmesituation eher nicht von den allgemeinen Berufsunterbrechungsversicherungen gedeckt sein wird.
In Bezug zur Problematik des Verdienstausfalles wissen wir noch nicht, wie sich diese Situation in den nächsten Wochen entwickelt, da es aufgrund der besonderen Lage keine Erfahrungen damit gibt.
Wir empfehlen Ihnen jedoch etwaige Therapieausfälle (egal ob diese durch die Patient_innen oder durch Sie entstehen oder eine Praxis geschlossen werden muss) genauestens zu dokumentieren, um mögliche spätere Einkommenseinbußen klar, eindeutig und nachvollziehbar beweisen zu können.

 

Weitere Maßnahmen:

Gemeinsam mit den Berufsverbänden Physio Austria und Ergotherapie Austria ergeht noch heute ein Schreiben an den Krisenstab der Bundesregierung, an den Gesundheitsminister und an sämtliche Behörden in den Ländern (auch an die Bezirksverwaltungsbehörden) in dem wir eine Maßnahmenplanung für unsere Berufsgruppen fordern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:
https://www.physioaustria.at/news/coronavirus-informationen-fuer-physiotherapeutinnen

Für Sie als angestellte_r Logopäd_in gelten weiterhin jene Maßnahmen die Ihr Dienstgeber trifft!
Selbstverständlich sind alle Hygienemaßnahmen zu beachten, die das Risiko einer Infektion bzw. Übertragung verhindern.

Wir stehen mit den zuständigen Behörden in engem Kontakt und werden entsprechende neue Aspekte zeitnah hier veröffentlichen.

Link zu den FAQs: www.sozialministerium.at/faqcoronavirus
 

Fortbildungen:

 Liebe Kolleg_innen,

 
ungewöhnliche Zeiten erfordern von uns allen sehr viel Flexibilität und Umsichtigkeit, dies betrifft natürlich auch den Bereich der Fortbildungen.

Es ist uns bewusst, dass unsere Teilnehmer_innen sich dazu entschließen eine Fortbildung zu buchen, weil sie diese beruflich dringend benötigen. Das ist auch der Grund, warum wir die Entscheidung getroffen haben, zum jetzigen Zeitpunkt nicht rigoros alle geplanten Fortbildungen abzusagen. Vielmehr möchten wir gezielt jene Fortbildungen auswählen und verschieben, die aufgrund der behördlichen Maßnahmen kritisch sein könnten, und die Verbreitung von Covid-19 unterstützen könnten. Keiner kann heute sagen, ob diese Maßnahmen gut oder schlecht sind, und jeder sollte nach seinem Gewissen und seiner Überzeugung handeln. Die Mitarbeiter_innen des Berufsverbandes werden die Situation weiterhin kritisch im Auge behalten und weiterhin umsichtig im Sinne der Gesundheit und des Gemeinwohls handeln.

Wir hoffen, dass Sie diese Vorgehensweise unterstützen und bitten um Ihr Verständnis!
 
Ihr Fortbildungsteam

Heike Münch &
Ursula Salletmaier

 

 
10.3.2020    17:30 Uhr

Liebe_r Kolleg_in,

nachdem heute von Seiten der Regierung weitere Maßnahmen in Bezug zu Covid-19 mitgeteilt wurden, informieren wir Sie wie folgt:

Als Berufsvertretung eines Gesundheitsberufes stehen wir mit den entsprechenden Behörden, vor allem aber dem  Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in Kontakt.

Für Sie als angestellte_r Logopäd_in gelten jene Maßnahmen die Ihr Dienstgeber trifft. Für den freiberuflichen Bereich gibt es bis dato, außer den bereits veröffentlichten Empfehlungen (https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/) keine bindenden Regelungen.

Sollte sich dahingehend etwas verändern, werden Sie von uns informiert! Gleichzeitig bitten wir Sie aber die Berichterstattung in den öffentlichen Medien zu verfolgen.

Herzlichst

Ihr Team von logopädieaustria

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