Zur Sprache bringen - Die logopädische Arbeit mit hörbeeinträchtigten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien

Termin
02. bis 03. Dezember 2022
Zeiten
2.Dez. 9-17Uhr
3.Dez. 9-17Uhr
Ort
Wien
Unterrichtseinheiten
16 Unterrichtseinheiten
Fortbildungspunkte
16 Fortbildungspunkte
Seminarorganisation
Kompetenzzentrum BiWiFo
Kosten
280,-- Euro für Mitglieder eines dem MTD-Dachverband angehörigen Berufsverbandes
480,-- Euro für Nicht-Mitglieder
Teilnehmerzahl
max. 25 Personen
Anmeldeschluss
Voraussetzungen
keine
Weitere Informationen

theoretische Wissensvermittlung:
Verständnis und Offenheit für die Bedürfnisse hörbeeinträchtigter Menschen im Rahmen der Logopädie und im lautsprachlichen Alltag grundlegende Strukturfindung und Kompetenz in der logopädischen Diagnostik hörbeeinträchtigter bzw. gehörloser Kinder und Jugendlicher
Umsetzung der Diagnostikergebnisse in nachhaltige und patientenorientierte Therapieplanung
grundlegende Kompetenz in der logopädischen Therapie hörbeeinträchtigter Kinder und Jugendlicher (inklusive Adaptierung und Einsatz von gängigem Therapiematerial sowie Einsatz spezieller sprachunterstützender Techniken)
grundlegende Kompetenzen in der Beratung von Patientenangehörigen und Übungspartnern
grundlegende Kompetenz im internationalen Einhandalphabet

praktische Wissensvermittlung:
grundlegende Strukturfindung und Kompetenz in der logopädischen Diagnostik hörbeeinträchtigter bzw. gehörloser Kinder und Jugendlicher
Umsetzung der Diagnostikergebnisse in nachhaltige und patientenorientierte Therapieplanung
grundlegende Kompetenz in der logopädischen Therapie hörbeeinträchtigter Kinder und Jugendlicher (inklusive Adaptierung und Einsatz von gängigem Therapiematerial sowie Einsatz spezieller sprachunterstützender Techniken)
grundlegende Kompetenzen in der Beratung von Patientenangehörigen und Übungspartnern
grundlegende Kompetenz im internationalen Einhandalphabet

Lilian Hinterndorfer

lilian.hinterndorfer [at] gmail.com
Inhalt

Therapeutische Schwerpunkte:
Sprach- und Sprachentwicklung sowie hören und auditive Wahrnehmung

Eine hochgradige Hörbeeinträchtigung bis hin zur Gehörlosigkeit hat einen immensen Impact auf den Erwerb von Lautsprache und das Leben der Betroffenen. Besonders wenn die apparative Versorgung mit Hörgeräten oder CIs verspätet einsetzt oder vom Kind womöglich kaum bis nicht akzeptiert wird, kann der Lautspracherwerb deutlich gehemmt bis hin zu massiv gefährdet sein.
Als behandelnde LogopädInnen sind wir gefordert, in Therapie und vor allem auch dem Elterncoaching frühzeitig die Weichen für Ausnützung aller zur Verfügung stehenden Sprach- und Kommunikationsressourcen zu stellen. Wir müssen Lautsprache über das beeinträchtigte/fehlende Hören hinaus vor allem auch sicht- und spürbar machen. Die Sicherung des motivierten „Dranbleibens“ am Therapieprozess über einen oftmals langen Zeitraum ist ebenso eine unserer Aufgaben.

Einige der Themen:
spezielle Verstärkertechniken zur Optimierung von Sprache („hörbare – sichtbare - spürbare Sprache“)
alternative Kommunikationsformen (österr. Gebärdensprache, lautbegleitendes Gebärden, Einhandalphabet,...)
Identifikation von und Arbeit an besonders “gefährdeten” und unterstützungsbedürftigen Sprachbereichen (Artikulation, Lautsprachgrammatik)
Lernen am Modell mittels "digitaler Hospitation" (Video- und
Audiobeispiele aus dem Praxisalltag) Einsatz von (speziellem) Therapiematerial und Spielformaten zur
Anbahnung und Festigung sprachlicher Kompetenzen Angehörigenberatung und -schulung
Einsatz von (speziellem) Therapiematerial und Spielformaten zur Anbahnung und Festigung sprachlicher Kompetenzen Angehörigenberatung und -schulung

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