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Aktuelles

21.08.2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der Rechtsangelegenheit „logopädieaustria gegen den Konvent der Barmherzigen Brüder in Linz“ haben wir im Juli 2019 eine unterfertigte Unterlassungserklärung erhalten. Als wesentlich hervorzuheben ist, dass sich die Barmherzigen Brüder verpflichten, es künftig zu unterlassen, Linguist_innen mit der Behandlung oder Befunderhebung logopädischer Störungen zu betrauen, sofern sie nicht unter Draufsicht einer_eines zur Vornahme berechtigten Ärzt_in oder Psycholog_in stehen. Die Aufsicht durch eine_einen Psycholog_in ist nur im Falle der Befunderhebung zulässig und auch nur dann, wenn das Kind unter einer psychischen Einschränkung leidet.

Für den Fall eines Verstoßes verpflichten sich die BHB einen Schadenersatz von € 1.500,- zu bezahlen. Mit dem Unterlassungsvergleich ist das Verfahren beendet und es tritt ewiges Ruhen ein.

Nach einer zweijährigen gerichtlichen Verhandlungsphase hat man sich der österreichischen Rechtslage gebeugt und die über zehn Jahre dauernden Bemühungen des Berufsverbandes logopädieaustria haben zu einem rechtskonformen Ergebnis geführt.

 

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